Sie hieß Monika

Beide waren wir 14.
Sie ließ mich erfahren, was ein Kuss ist.
Und wie es sich anfühlt, wenn der Blitz einschlägt …

So begann es bei mir mit der Liebe. Solange sie eine gleichwertige Hauptrolle spielte – neben Ausbildung und später Beruf -, entwickelten sich die Dinge positiv. Geriet sie jedoch zur Nebenrolle, ging es bergab.

Das weiß ich heute. Als Ü-60-Mann.

Ich studierte Maschinenbau, war währenddessen Musiker und begann nach dem Diplom in der Industrie zu arbeiten. Ein schwieriger Start: Die Frau an meiner Seite hatte mich verlassen.

Fremdverliebt.

Meine zunehmende Unzufriedenheit im Job machte alles nur noch schlimmer. Wieder und wieder wurde ich krank, bis ich letzten Endes die Stelle aufgab.

Das war die Wende.

Nach und nach wurde das Neue sichtbar: mit Schreiben meine Brötchen zu verdienen. Zeitgleich lernte ich meine spätere Frau und Mutter meiner Kinder kennen. Wann sonst?

Aufregende Jahre folgten: Redaktionsvolontariat, viele Begegnungen mit spannenden Leuten und darüber schreiben, Eltern werden, heiraten, streiten, fremdverlieben, sich versöhnen, sich trennen und ziemlich beste Freunde bleiben, erneut ja sagen zu einer Frau. Viel lernen über Liebe, Sex und Partnerschaft sowie spannende Methoden aus der Humanistischen Psychologie. Ein Buch schreiben.

Im Rückspiegel sehe ich die vielen Geschenke.

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„Leben, Geduld haben, arbeiten und keinen Anlaß zur Freude versäumen.“
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So hat Rilke zusammengefasst, worum es geht unterwegs.
Ich finde, er hat Recht.

Wie sieht es bei Ihnen aus?

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