::: ::: ::: Wenn es problematisch und emotional wird - was dann? ::: ::: :::

Hauptspalte.

Persönliches

_“Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben ein Theater ist,
dann suche dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.”_

William Shakespeare

Diplom-Ingenieur? Journalist? Berater und Coach?

Manchmal ist es halt so: Man wird einfach nicht glücklich in seinem als junger Mensch gelernten Beruf. In meinem Fall war es das Technische Büro. Wäre ich als junger Dipl-Ing. im Verkauf gelandet und hätte viel mit Menschen zu tun gehabt – wer weiß, wie sich alles entwickelt hätte.

Mann Frau Kommunikation

Den gelernten Beruf an den Nagel zu hängen ist mir alles andere als leicht gefallen. Doch die allergrößte Herausforderung war, nicht zu wissen, was ich beruflich wirklich machen wollte. Ich hatte keine Vorstellung. Wie inspirierend und erfüllend Arbeit sein kann, wusste ich seit meiner ersten Selbständigkeit während des Studiums. Mit Anfang zwanzig hatte ich zusammen mit einem Freund eine Musikschule gegründet und sie Stück für Stück zu einem Fachgeschäft ausgebaut.

Begeisterung für die Arbeit, …

… Lust auf Tun und etwas bewegen – dieses Lebensgefühl war mir verloren gegangen. Das hatte ich mir als Allererstes einzugestehen. Was dann kommen könnte, musste sich zeigen. Eine bittere Zeit.

Nach langen inneren Kämpfen und Krämpfen – ich war 28 Jahre jung, hatte noch keine Kinder – gab ich meine Stelle auf. Flog erst mal auf die Kanaren, um auf andere Gedanken zu kommen. Aber auch dort lockerte sich wenig in mir, das ersehnte neue Berufsbild wollte sich nicht so schnell einstellen. Es dauerte drei weitere lange Monate des Nicht-Wissens, dann wendete sich das Blatt.

Schreiben hatte mir schon immer Spaß gemacht. Vielleicht war das der Grund, weshalb mir plötzlich dieser Ghostwriting-Auftrag ins Haus flatterte. Noch war ich ja nicht auf die Idee gekommen, ich könnte mit Schreiben meinen Lebensunterhalt verdienen. Aber da war dieser Auftrag und ich saß viele Stunden an Schreibtischen, in Bibliotheken, sprach mit Menschen, arbeitete mich schnell in ein neues Wissensgebiet ein und schrieb darüber.

So flammte sie wieder auf, die Begeisterung, die Lust auf Tun, die sich aus der richtigen Aufgabe ergibt. Dass ich zeitgleich meine spätere Frau und Mutter meiner Kinder kennen lernte, wundert mich im Nachhinein wenig :-)

Ich wollte das Schreiben zum Beruf machen.

Ab diesem Moment lag der Gedanke an Journalismus nicht mehr fern. Ich las alles darüber, was ich in die Finger bekommen konnte, besuchte Presse-Veranstaltungen, wollte Journalisten kennen lernen, kümmerte ich mich um die ersten Druckzeilen als freier Mitarbeiter bei der lokalen Tageszeitung.

Als das geschafft war, entwickelten sich die Dinge recht schnell. Ich wurde sehr bald zu anspruchsvollen Terminen geschickt und konnte ein gutes halbes Jahr später eines der begehrten Redaktions-Volontariate antreten, um mich von der Pike auf zum Journalisten auszubilden.

Es folgten sieben ereignisreiche Jahre, in denen ich jede Menge Redaktions- und Medienerfahrung sammelte. Nebenberuflich bildete ich mich auf den Gebieten Marketing und Public Relations weiter. Und durch die intensive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit persönlichen Themen wie Liebe, Sex, Partnerschaft und Elternsein lernte ich spannende Methoden aus der Humanistischen Psychologie und der Systemik kennen und schätzen.

Coaching, eine ganz neue Erfahrung

Als ich zum ersten Mal mit einem persönlichen Coach arbeitete und die Kraft und Dynamik eines solchen Prozesses erkannte, wurde in mir der Wunsch wach, selbst als Coach zu arbeiten. Also intensivierte ich meine Fort- und Weiterbildung, lernte vieles in der Humanistischen Psychologie und der systemischen Beratung. Zu meiner Überraschung erreichten mich bereits wenig später erste Anfragen, ob ich als Coach zur Verfügung stünde …

Rückblickend kann ich sagen: Ich bin dem Fluss des Lebens gefolgt, habe meinen Gefühlen und Impulsen vertraut, habe um Hilfe gebeten und so private und berufliche Krisen gemeistert. Und die Erkenntnisse daraus für mein inneres Wachstum genutzt. Entschlossenheit, Beharrlichkeit, eine Portion Glück und viel Unterstützung durch Familie und Freunde waren wie Proviant auf dem Weg, der mich zu dem geführt hat, was ich heute mit großem Enthusiasmus tue und lebe. Zusammen mit meiner Gefährtin an meiner Seite, mit meiner Ex-Frau und deren Partner als zwei von sieben besten Freunden, und mit unseren erwachsenen Kindern. Für all das bin ich sehr dankbar.

Ich grüße Sie und danke Ihnen für Ihr Interesse.

Robert Heeß


Gratis Audio-Serie für eine schwierige Zeit:

Einfach Vorname und E-Mail-Adresse eintragen und den roten Button klicken – Ihre Angaben sind sicher aufgehoben, versprochen!


 

 
Rechte Spalte.
Rechte Spalte.
Zum Hauptmenü springen Zum Hauptmenü springen

Gespeichert von: Robert Heeß Kommunikation | Personal Coaching . Training . Mediation
www.mann-frau.de | eMail: Jetzt [at] mann-frau.de
Internetadresse dieser Seite: mann-frau.de/robert-heess/persoenliches